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packender denn
je geht es zu, wenn die "original jazz rockers" um dj
oliver korthals hinter den plattentellern im mojo stehen. jazz ist
da - die fieberkurve steigt und nirgends ist dies besser zu spüren.
musik und atmosphäre gehen auf des messers schneide moderner
clubmusik eine kongeniale verbindung ein, hier gehören tanz,
sex und improvisation zueinander wie die rille zur platte.
seit jahren besitzen die mojo djs ausreichend imagination, musikverliebtheit
und kühnheit, um die sinnliche fusion des dancefloor mit dem
jazz wirken zu lassen und die tanzfläche mit glücklichen
leuten zu füllen.
von anfang an
war man um eine ständige erweiterung des spektrums bemüht,
um neuen musikalischen entwicklungen raum zur entfaltung zu geben.
ohne sich von hypes und kurzatmigen trends irritieren zu lassen,
entwickelt sich das set der mojo djs ständig aus einem eigenen
umfeld heraus weiter. der club blieb sich konsequent treu und moderne
sounds wurden als fortsetzung des bossa nova mit anderen mitteln
verstanden (oliver korthals / stern 9/99): so werden heute die wurzeln
des jazz mit percussiven styles, wie brazil und latin, nahtlos mit
melodiösen richtungen, wie soul, folk, aber auch house und
drum&bass ineinander gefügt.
diese atmosphäre
wird noch verdichtet, wenn sich die mojo djs, die "original
jazz rockers", gemeinsam mit anderen seelenverwandten auf die
suche nach dem wahrhaftigen groove machen. begleitet werden sie
dabei von künstlern, wie jazzcotech dancer perry louis, rapper
jc 001 oder verschiedensten musikern.
gleiches gilt
für die visuellen aspekte: dia-projektionen, videosequenzen
und lichteffekt sorgen für eine mischung, die nicht nur mit
den ohren zu hören, sondern auch mit den augen zu sehen ist.
aber letztendlich geht es, wie oliver korthals selber betont, darum,
dass die leute tanzen - vielleicht so wie sie es in den 60ern in
kleinen, verqualmten clubs taten, die vom anständigen volk
gemieden wurden.
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