PERFORMANCE 150% MADE IN HAMBURG
05
Apr

PERFORMANCE
150% MADE IN HAMBURG

Einlass:
19:00
Eintritt:
AK 16 € - ERMÄSSIGT 9 €

PERFORMANCE 150% MADE IN HAMBURG

05.04.2014

150% MADE IN HAMBURG ist eines der schönsten festivals im deutschsprachigen raum, wenn es um darstellende künste geht. das liegt u.a. daran, dass die 150%-ler als agenten der theaterkultur ununterbrochen augen und ohren offen halten: wer hat ein thema aufgegriffen, das uns alle betrifft? wer hat positionen erarbeitet, die unser denken anstoßen? wer entwickelt neue perspektiven? wer erprobt neue formen? wer hat seine geniale ästhetik gefestigt und wem ist ein überraschungscoup gelungen? das festival kooperiert 2014 mit diversen spielstätten der stadt.

im mojo club finden die beiden performances „Reclaim Your Opera“ und „Waiting for Nothing“ statt.

RECLAIM YOUR OPERA
wer computern dabei zuschaut, wie sie musik machen, ist schnell gelangweilt – es gibt nämlich nichts zu sehen. damit ist jetzt schluss. die projektgruppe RECLAIM YOUR OPERA hat eine maschine entwickelt, die dieses problem ein für alle mal löst. ihr rechner wartet auf knüppelharte instruktionen, die niemand übersehen wird. es gibt nur ein problem: auch maschinen geraten gelegentlich außer kontrolle und prügeln zurück…
von und mit maximilian maintz, meriel price, florian graßl, johann-michael schneider und lene kempe. mit freundlicher unterstützung der ilse und dr. horst rusch-stiftung und dem institut für neue musik berlin klangzeitort.

WAITING FOR NOTHING
in ihrer punk-performance "Waiting for Nothing" erzählt katharina roll vom ausbruch aus der stille. uneinverstanden mit der modernen legende vom effizienten menschen erforscht sie das abgründige des seins und zerpflückt vernarbte verletzungen und zweifel. die künstlerin bewegt sich durch ein netz aus choreographie und improvisation, dessen fragile strukturen der immer schnelllebigeren welt ähneln. die einfachheit und das konfrontative der punkrock-musik sind die triebkräfte dieser arbeit.

choreographie und performance: katharina roll | musik: steffen müller | mentoring und dramaturgische mitarbeit: jenny beyer und claude jansen.


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